Ein kurzer Bericht, als die Spielerinnen der HSG-Frauenmannschaften 2018 einen Ausflug in den Bergen machten.

 Rucksack auf, dann geht die Reise los!

Wir Handballerinnen der HSG Lonsee-Amstetten brachen am Wochenende in die Allgäuer Berge auf, um dort bei herrlichem Panorama drei Tage Wandern zu gehen. Mit dem Zug von Ulm aus ging‘s los – Rettenberg im Allgäu war das Ziel. Nach einer fröhlichen Fahrt kamen wir bestens gelaunt dort an, ein freundlicher Busfahrer brachte uns dann bis zum Fuß des Berges, auf dem unsere Hütte zum Übernachten wartete. Auf knapp 1.500 Meter Höhe. Vergnügt begannen wir, den Berg zu bezwingen. Nach den ersten Hundert seeehr steilen Metern war unsere Unbeschwertheit jedoch verpufft. Nur durch eisernen Willen und leckeren Erdbeerlimes erreichten wir doch noch vor Einbruch der Dunkelheit unsere gemütliche Hütte und verputzten glücklich unser Abendessen.

Nach diesem sportlichen Aufstieg planten wir am nächsten Tag die Besteigung des Gipfels. Von unseren Liegestühlen aus war der leicht geschwungene, naturbelassene Weg am Morgen eine idyllische Erscheinung, der herrlich in der Sonne lag und hin und wieder von Almkühen gekreutzt wurde. Einige Jogger kamen vorbei und waren bald hinter den ersten Windungen nicht mehr zu sehen. Dann machten auch wir uns auf den Weg zum Gipfelkreuz. Doch der Weg sollte steil werden. Richtig steil. Viel steiler als der Aufstieg zur Hütte. Und viel steiler, als es die Jogger vermuten ließen. Schrittchen für Schrittchen ging es durchs Geröll. Doch dann, endlich das Gipfelkreuz! (Welches ein bisschen wie ein steinerner Fingerhut aussah). Wir genossen den Ausblick und stießen auf diesen tollen Moment an. Natürlich unterstützten wir dabei auch die Region mit Getränken der lokalen Marke „Zötler.“

Anschließend gönnten wir uns Käsespätzle und Wurstsalat im Gasthaus auf der anderen Seite des Gipfels. Zurück zur Hütte suchten wir uns danach einen Weg aus, der um den Gipfel herumführte und theoretisch einen kleinen Umweg machte. In der Praxis stellte er sich als schier endlos heraus. Nach drei Windungen um den Berg, bei denen es jedes Mal schon hieß: „Da dahinter isch glei unsre‘ Hütte!“, kamen wir erschöpft, aber glücklich wieder in unserem vorrübergehenden Zuhause an. Den Abend verbrachten wir mit Gesellschaftsspielen, kombiniert mit Zötler.

An unserem letzten Tag stand das Highlight des Ausflugs auf dem Plan: Wild Wasser Rafting auf der Iller. Nachdem sich jeder in seinen Neoprenanzug gezwängt hatte und wir das Boot zu Wasser gelassen hatten, hieß es ab in die Fluten. Gemächlich tuckelte unser 12-Mann-Boot dahin. Hin und wieder überraschte uns eine Stromschnelle oder wir kenterten fast, wenn wir die Kommandos „Hopp!“ für Paddeln und „Stopp!“ für Anhalten verwechselten. Anonsten war es wirklich ein super Ausflug.

Im Anschluss ging‘s schon wieder ab nach Hause. Das Team von „MAP-erlebnis Rafting&Canyoning“ begleitete uns netterweise bis zum Bahnhof, ein großes Dankeschön dafür!

Dann kam der Zug und holte uns erschöpft und verschwitzt ab von einem klasse Mannschaftsauflug in den Allgäuer Bergen.

 

Eingekehrt in die Grüntenhütte unter dem Grüntengipfel sind vom 15.-17.06.2018:

Manu, Marie, Franzi, Julia W., Kai-Elena, Vanessa, Jenny, Julia H., Kim, Eva, Kathrin und Madita.