Intensive letzte Vorbereitungstrainings mit Blickrichtung Saisonauftakt

Nur wer in der Vorbereitungsphase über seine Grenzen hinausgeht, ist für die anstehende Saison gut gerüstet: In der vergangenen Woche standen für die Damen der HSG gleich zwei Testspiele, sowie ein komplettes Trainingslager-Wochenende auf dem Plan.

Während zu Beginn der Saisonvorbereitung Dinge wie Ausdauer und Kraft im Mittelpunkt standen, geht es in den letzten Wochen verstärkt um das Trainieren von technischen Aspekten und Bewegungsabläufen. Dafür eignen sich Testspiele natürlich am besten, um die Spielpraxis zu gewinnen.

Den Anfang machte das Trainingsspiel am Dienstag zu Gast bei den Zweiten Damen des TSV Heiningen. Lobenswert war die kompakt stehende Lonseer Defensive. Ebenso gelang es oftmals, die gegnerische offensive Abwehr durch ein geschicktes Zusammenspiel oder gute Einzelaktionen zu knacken. Leider unterlagen wir den Gegnerinnen am Ende trotz allem mit 27:23.

Am Donnerstag fuhr das Team zum nächsten Testspiel nach Dettingen am Albuch. Dieses Mal konnten wir das Spiel für uns entscheiden. Das Highlight aus Lonseer Sicht waren einige super Tore aus dem Rückraum, die vor allem von Ann-Kathrin Clement verwandelt wurden.
Leider endete der Abend für eine Spielerin aus Dettingen mit einer Knieverletzung im Krankenhaus; wir wünschen ihr an der Stelle eine gute Genesung!

Als krönenden Abschluss der Vorbereitung ging es am Tag darauf ins Trainingslager-Wochenende nach Feuchtwangen. Am Abend stand gleich die erste Trainingseinheit mit intensivem Wurftraining auf dem Plan. Danach fand man sich in gemütlicher Runde bei Bier und Brettspiel zusammen. Die Jugendherberge bot neben sehr guter Verpflegung auch viele Freizeitbeschäftigungen direkt vor Ort wie Tischtennis oder Beachvolleyball.
Am Samstagmorgen ging’s direkt wieder in die Halle, um vor allem die Spielzüge zu verinnerlichen und an einem flüssigen Bewegungsablauf zu arbeiten. Im anschließenden Trainingsspiel gegen die Damen der HG Ansbach zeigte sich recht deutlich, an welchen Punkten noch gearbeitet werden muss: Teilweise erschöpft von den vergangenen Trainingseinheiten fehlte es schlichtweg an Bewegung im Angriff, um sich die entscheidenden Lücken in der Abwehr zu erarbeiten. Ebenso gilt es noch, die Konzentration zu schärfen und Ballsicherheit zu gewinnen. Es wurde deutlich, welche Dinge nochmal fokussiert trainiert werden müssen. Zurück in der Herberge wurden genau diese Punkte in einer Teambesprechung thematisiert und gleichzeitig die vergangenen Vorbereitungswochen reflektiert. Gemeinsam wurden verschiedene Ansätze festgehalten, wie wir unsere „Problemfelder“ gezielt ausmerzen können. Klar ist, dass wir noch eine Schippe draufpacken müssen, bevor die Saison losgeht.
Am nächsten Morgen wurde nach einem ausgewogenen Frühstück die letzte Einheit des Trainingslagers absolviert, wobei bereits viel von dem gemeinsam Besprochenen erfolgreich umgesetzt werden konnte. Die Stoßbewegung im Angriff und das Abwehrverhalten wurden von Coach Robert nochmals genau unter die Lupe genommen. Nach dem Mittagessen hieß es für die Ersten Damen dann Abfahrt nach Hause. Im Gepäck hoffentlich mehr als das, was jeder zu Anfang bereits dabei hatte, nämlich mehr Selbstvertrauen, Zusammenhalt und viel Muskelkater.

 

Das Trainingslager erfolgreich überstanden haben:

Julia H., Julia W., Kathrin, Franzi, Vanessa, Hannah, Kim, Annika, Anki und Steffi.